Unternehmen leben langfristig von den Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter. Aus diesem Grunde kommt der Entdeckung, Entwicklung und Bindung von „Talenten“ eine entscheidende strategische Bedeutung zu. Führen heißt in diesem Zusammenhang, Menschen in ihren Fähigkeiten und Potenzialen richtig einzuschätzen, sie richtig einzusetzen („richtiger Mensch an die richtige Stelle“) und sie ans Unternehmen zu binden.
Die Erfassung von menschlichem Potenzial ist in verschiedenen Aufgabenstellungen eines Unternehmens von herausragender Bedeutung. So gilt es bei der Bildung eines Nachwuchsförderkreises diejenigen Kandidaten herauszufinden, die am ehesten dem Führungsleitbild des Unternehmens entsprechen. Darüber hinaus kann aus dem Abgleich Führungsleitbild und Persönlichkeitsbild des Kandidaten der individuelle Trainings- und Unterstützungsbedarf ermittelt werden. Eine weitere Aufgabenstellung liegt in der Nachfolgeplanung, wo geeignete Kandidaten auf ihre Eignung hin überprüft werden.
Die dritte Aufgabenstellung sind Management Audits oder Führungsdiagnosen, wo es z. B. bei Firmenübernahmen oder Managementwechsel darum geht, einen schnellen Überblick über das im Unternehmen vorhandene Führungspotenzial zu gewinnen. Eine vierte Aufgabenstellung liegt darin, komplementäre Hochleistungsteams / Projekt-teams zusammenzustellen, so dass sich die unterschiedlichen Mentalitäten und Fähigkeiten der Teammitglieder ergänzen und unterstützen.
Für die anspruchsvolle Aufgabe der Potenzialanalyse brauchen Führungskräfte eine gute Menschenkenntnis und ein professionelles Verfahren zur Menschenerkennung, das den gesamten Menschen differenziert ins Blickfeld nimmt. Mit dem System der „Komplementären Einschätzungshilfen“ (KEH), dessen autorisierter Lizenznehmer das Management Centrum Schloss Lautrach ist, können wir Ihnen ein allgemein ver-ständliches, stark differenziertes und wertneutrales System zur Persönlichkeits-einschätzung zur Verfügung stellen. Das KEH-System wurde von Dr. Walter Eberle im Wechselspiel von wissenschaftlicher Reflexion und praktischer Erprobung Anfang der 1970er Jahre entwickelt und im Dialog mit den Anwendern ständig weiterentwickelt.
