Teil I: 15. – 17.07.2010
Teil II: 27. – 28.09.2010
Beginn: erster Tag
jeweils 09.00 Uhr
Ende: letzter Tag
jeweils 17.00 Uhr
Trainerin Judith Bergner
Preis 2.250,– €
Dauer 5 Tage
(1 x 3 Tage, 1 x 2 Tage)
Christina Kral-Voigt, Kundenberatung,
Tel. 0 83 94 / 9 10 – 4 15
E-Mail: seminare@mcsl.de
Geplanter Wandel, Reorganisation oder „Change Management“ gehören zu den zentralen Führungsaufgaben des Managements.
In vielen Organisationen lässt sich Wandel nicht allein über Hierarchie durchsetzen. Die Einbindung derjenigen, die vom Wandel betroffen sind, ist erfolgskritisch. Denn sie verfügen letztlich über die Informationen, die für eine erfolgreiche Umsetzung von Veränderungen notwendig sind. Diese partizipative Vorgehensweise erfordert ein Führungskonzept, das die zentrale Funktion der Hierarchie zwar anerkennt, aber auf eine hierarchische Steuerung des Prozesses verzichtet.
Im Seminar stellen wir Ihnen das Konzept des „lateralen Führens von Veränderungen“ vor. Im Gegensatz zur klassischen Vorgehensweise werden in diesem Konzept „Widerstände“ in der Organisation nicht als „zu überwindende Hindernisse“ wahrgenommen, sondern als Ausdruck lokaler Rationalitäten und Interessen konstruktiv genutzt. Im informellen Raum bestehende Macht- und Vertrauensverhältnisse werden nicht kommunikativ manipuliert, sondern als Faktum akzeptiert und lösungsbezogen genutzt. Schließlich verläuft die Umsetzungsphase iterativ; d. h. die Umsetzung der geplanten Maßnahmen wird schrittweise durch Reflexionsprozesse begleitet, so dass Lernerfahrungen in den Lösungsprozess einfließen können.
Die Teilnehmer lernen anhand ihrer eigenen Praxisfälle das Konzept des „lateralen Führens von Veränderung“ aktiv kennen und anwenden. Wir orientieren uns im Vorgehen an den klassischen Phasen eines Veränderungsprozesses und thematisieren, welches Denken und Handeln im vorgestellten Konzept unterstützend wirkt.
Unternehmer und obere Führungskräfte, die mit der Umsetzungsverantwortung von Veränderungsprojekten betraut sind (max. 12 Teilnehmer).
Teil II:
Aufgrund des Werkstatt-Charakters des Seminars sind praktische Erfahrungen in den Bereichen Gesprächsführung, Moderation und Konfliktmanagement hilfreich.
„Am Beruf der Trainerin begeistert mich vor allem die Möglichkeit, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen unterschiedlichste Menschen gemeinsam voneinander lernen können. Oft habe ich dabei das Gefühl, dass ich lediglich den methodischen Rahmen bereitstelle. Das Lernen findet dann von allein statt und ich lerne genauso wie die Teilnehmer. Außerdem reizt mich das vollkommen selbst bestimmte Arbeiten und die Möglichkeit, mit Menschen etwas gestalten zu können.“
(Auszug aus einem Interview)
Aufgrund des Trainerwechsels und neuen Seminarkonzepts gibt es hierzu noch keine Teilnehmerstimmen.
„Veränderungsprozesse in Unternehmern gehören heutzutage zum Tagesgeschäft. Wie lassen sich Anpassung oder Entwicklung in Firmen steuern, wenn viele Menschen davon betroffen sind ? Mit dem Seminar gibt es Möglichkeiten, diese Change-Projekte zu unterstützen und gleichzeitig wichtiges Handwerkszeug zu vermitteln.
Die Teilnehmer lernen in komplexen Situationen verantwortlich zu handeln. Dieses Handeln setzt Übereinstimmung auf fünf Ebenen voraus: Verantwortlicher Umgang mit sich selbst; verantwortlicher Umgang mit Menschen; verantwortlicher Umgang mit der Organisation; verantwortlicher Umgang mit dem System-Kontext; Management von Veränderungen. Auf diesen Ebenen erkennen die Teilnehmer ihre Gestaltungsmöglichkeiten und welches Denken und Handeln dabei unterstützend wirkt.“