28.–30.06.2012
Beginn
28.06.2012, 09.00 Uhr
Ende
30.06.2012, 17.00 Uhr
Trainerin
Julia Belmore
Preis
1.600,– €
Dauer
3 Tage
Christina Kral-Voigt, Kundenberatung,
Tel. 0 83 94 / 9 10 – 4 15
E-Mail: seminare@mcsl.de
Konflikte gehören zum Leben. Bedingt durch unsere Individualität sind unterschiedliche Sichtweisen und hieraus erwachsende Auseinandersetzungen unvermeidlich. Diese individuelle Komponente wird heute jedoch durch die Komplexität moderner Organisationsformen (z. B. Matrixorganisation) und hieraus entstehender struktureller Konflikte enorm verschärft. Konfliktkonstellationen werden dadurch komplizierter und unüberschaubarer
Komplexe Konflikte können diverse Erscheinungsformen und Hintergründe haben: eine lange Geschichte, viele Beteiligte, große inhaltliche Differenzen, politische Strategien, unklare Machtverhältnisse etc. Oft ist nicht mehr erkennbar, worum es eigentlich geht, wie sich der Konflikt entwickelt hat, wer involviert ist und welche Lösungsstrategien erfolgreich sein könnten. Die eigene emotionale Betroffenheit erschwert Klärungen zusätzlich.
Damit konstruktiv umzugehen ist eine große Herausforderung für Führungskräfte und alle, die sich als Vermittler und Mediatoren mit Konflikten aktiv auseinandersetzen müssen.
Hier setzt unser Seminar an. Die Teilnehmer üben sich darin, einen ganzheitlichen Blick auf Konflikte zu werfen: d. h. sie in ihrer Vielschichtigkeit zu erkennen und zu verstehen. Da jeder Konflikt ein "Individuum" ist, gilt es dann maßgeschneiderte Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Jede Konfliktklärung setzt darüber hinaus ein reflektiertes und verantwortungsbewusstes Handeln voraus.
Die Teilnehmer werden komplexe Konfliktsituationen ganzheitlich analysieren, erfolgversprechende Vorgehensweisen entwickeln und die Rolle als Mediator aktiv trainieren. Das Ziel ist größere Kompetenz und Souveränität im Umgang mit Konflikten und eine Weiterentwicklung der eigenen Konfliktfähigkeit.
Führungskräfte, Personalentwickler und Fachspezialisten, die mit der Lösung komplexer Konfliktkonstellationen befasst sind (max. 10 Personen).
Die Teilnehmer sollten über Grundlagen der Konfliktklärung und Moderation verfügen.